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SPITZENSPORTLER, FAMILIENVATER UND STUDENT. DER ZWEIFACHE EUROPAMEISTER MAG MULTITASKING.

NACH EINER VERLETZUNGSPAUSE JAGT DER 33-JÄHRIGE WIEDER NACH NEUEN ERFOLGEN AM COURT.

ÖSTERREICHS „MR. BEACH VOLLEYBALL“ IM COMEBACK-INTERVIEW.

DOPPLE

CLEMENS

Sie sind frischgebackener Vater. Ändert das Ihren

Trainingsalltag?

Auf das Training an sich hat es keine Auswirkungen. Natürlich

müssen wir – mein Spielpartner Alex ist ja auch Vater – die

Termingestaltung manchmal flexibel halten, aber das ändert

nichts an der Professionalität. Früher waren 9-Uhr-Trainings fast

ein Horror – jetzt bin ich perfekt vorbereitet und brauche da fast

schon meinen zweiten Kaffee!

Die Vaterrolle hat also positive Auswirkungen auf Ihr Leben?

Definitiv! Wenn man von einem harten Training oder von einem

nicht so gut verlaufenen Turnier nach Hause kommt, ist der

Anblick der Familie eine perfekte Möglichkeit, die Sorgen des

Sports beiseite zu lassen. Dieses Glücksgefühl relativiert dann

wieder vieles.

Und wie sieht es mit Ihrer Sportlerrolle nach der letzten

schweren Verletzung aus? Sind Sie wieder der Alte?

Ich war in der Sekunde danach fest davon überzeugt, wieder

zurückzukommen. Ich habe aktuell vielleicht noch nicht die exakt

gleich hohe Handlungshöhe beim Block oder Schlag, aber es

spielen so viele Komponenten mit, dass wir auch heuer schon

wieder zweimal am Podest gestanden sind.

Gibt es ein Motto, das Sie jedem Sportler nach einer

Verletzung mitgeben würden?

Never give up and come back stronger! Jede Pause ist auch

eine Chance!

Apropos Chance: Sie haben Ihre Chancen im Leben gut ge-

nützt, haben quasi alles erreicht. Wovon träumen Sie noch?

„Alles“ ist ein bisschen übertrieben, denn eine Medaille bei

den Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen fehlt noch

in meiner Sammlung. Das sind auch meine nächsten sport-

lichen Projekte: Beach-WM in Den Haag 2015 und natürlich die

Olympischen Spiele in Rio 2016. Wir haben sogar extra den Sand

der Copacabana analysieren lassen, um die gleiche Körnung auf

unseren Trainingscourt zu bekommen. Und: Beim Heimturnier in

Klagenfurt zu gewinnen wäre auch ein Traum!

Gesunde Zone.

Als Ort des Wiederaufbaus

und der Regeneration wählen

Spitzensportler wie Clemens

Doppler das Zentrum

Humanomed. „Aufgrund von

Clemens’ guter körperlicher

Konstitution und seines

eisernen Willens, auf den

Center-Court zurückzukehren,

waren eine rasche Genesung

und die Rückkehr zum

Profivolleyball möglich“, so

Doz. Dr. Georg Lajtai, ärzt-

licher Leiter der Privatklinik

Maria Hilf in Klagenfurt. Infos

unter:

www.humanomed.at

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