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Fünf Fragen an

Hannes Jagerhofer,

Initiator des A1 Major

Klagenfurt/Kärnten.

KLAGENFURT, WELTWEIT

I N T E RV I EW

Wenn man etwas über Österreichs Vorzeige-Sommer-Sportevent

wissen möchte, fragt man am besten ihn: Mr. Beach Volleyball

Hannes Jagerhofer. Eine Zeitreise in fünf Fragen.

BEACH MAGAZIN: Welcher

Moment kommt Ihnen als Ers-

tes in den Sinn, wenn Sie an

die letzten 20 Jahre denken?

HANNES JAGERHOFER:

Gleich das erste Jahr 1996.

Anstatt der erwarteten 2.500

Gäste durften wir gezählte 27

auf der Tribüne begrüßen. Aber

auch aus solchen Erlebnissen

lernt man. Am nervösesten

gemacht hat mich die massive

Gewitterfront, die vor vier Jah-

ren von Italien auf uns zukam

und uns zur Räumung des

Stadions gezwungen hat. Als

Trost hat Udo Jürgens dann am

Abend im VIP-Zelt gesungen.

Man sagt ja gerne, dass es im

VIP-Bereich langweiliger ist

als mittendrin im Geschehen.

Sie haben vermutlich den

direkten Vergleich?

Ich bin jedes Jahr auf der

Haupttribüne, um diese einzig-

artige Atmosphäre zu genießen.

Von vis-à-vis sind die Moves

unserer Fans ja viel besser zu

beobachten. Einzigartig ist aber

auch der Sonnenuntergang am

See, von unserem VIP-Floß

aus betrachtet.

Die Swatch Beach Volleyball

Major Series wurde ins Leben

gerufen, um den Sport auf ein

neues Level zu heben. Können

Sie das näher erläutern?

Das Modell Klagenfurt funktio-

niert eigentlich in jedem Land –

das können wir beweisen.

Man benötigt halt ein wenig

Geduld. Um diese einzigartige

Stimmung und Euphorie an

jedem Veranstaltungsort zu

etablieren, werden wir ein paar

Jahre brauchen. Spätestens

dann wird sich Beach Volleyball

aufgrund seines einzigartigen

Konzepts – hochkarätiger

Sport, Entertainment und mo-

tivierte Fans – ganz oben nach

hochklassigen Sportarten wie

Fußball, Basketball und Tennis

einordnen.

Haben die letzten 20 Jahre

im Nachwuchsbereich etwas

bewegt?

Die ersten zehn Jahre haben

sich unsere Athleten aus-

schließlich über eine Wildcard

für das Turnier qualifiziert –

und die Netto-Verweilzeit

am Center Court war über-

schaubar. Heute können wir

auf mehrfache Europameister

sowie Teilnahmen an Semi- und

Finalspielen bei Grand Slams

zurückblicken und aktuell sind

unsere Burschen Doppler/Horst

auch fix für die Olympischen

Spiele in Rio de Janeiro qua-

lifiziert. Weiters wurden auch

hunderte von Beach Volleyball

Plätzen in den letzten 20 Jah-

ren in Österreich gebaut.

All das erfüllt uns mit Stolz.

Ihre Tipps, um als Fan vier

Tage fit zu bleiben?

Ich trinke täglich circa vier Liter

Wasser und bin um 0:30 Uhr

im Bett. Und natürlich Red Bull

nicht zu vergessen!

Foto: Beach Majors GmbH/Mitter

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